Die alten Probleme

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Euphorie und Regression: Kerstin Grether veröffentlicht ihre gesammelten Pop-Feuilletons

Die autobiographische Aufarbeitung der eigenen Punk–Sozialisation im westdeutschen Raum ist zur Zeit schwer en vogue: ob nun „Vorkriegsjugend“, „Fleisch ist mein Gemüse“, „Dorfpunks“ oder „AnarchoShnitzel schrieen sie“, gemein sind sämtlichen Erzeugnissen die Leiden der jungen, stets männlichen Protagonisten, die sich in der Regel darauf beschränken, das vorstädtischen Uncoolsein ertragen zu müssen, Perspektivlosigkeit im Exzess vergessen zu lernen, das aufblühende sexuelle Begehren notgedrungen im Keim zu ersticken, den gesellschaftlichen Zurichtungen zu entsagen und sich fortan Punk zu schimpfen.

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