Propaganda der guten Absicht

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Simone Bittons Dokumentarfilm „Rachel“

„Israelkritik“ weiß von sich selbst am besten, dass sie es nur gut meint. Dadurch immunisiert sie sich gegen Einwände. Werden die dennoch erhoben, fühlt sie sich gegeißelt und einem imaginierten Diktat des Tabus unterworfen. Darüber jammert sie sodann in den auflagenstärksten Zeitungen und zu den besten Sendezeiten so lange, bis ihr endlich in Gestalt unzähliger Auszeichnungen, die der Kulturbetrieb eben bereit hält, der flächendeckend beklagte Maulkorb geadelt wird. An diesem Dilemma leidet nicht bloß die stets vor Kühnheit zitternde Prominenz vom Schlage eines, sagen wir, Martin Walsers, Norman Finkelsteins oder Noam Chomskys.

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