»Alle sind wunderschön angezogen«

3. Februar 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Interview mit Wenzel Storch

Wenzel Storch, Jahrgang 1961, ist ein niedersächsischer Filmemacher und Grundlagenforscher der Popgeschichte des deutschen Katholizismus. Sein erstes Theaterstück »Komm in meinen Wigwam« läuft in Dortmund.

mehr: junge Welt

Bilder gegen den Krieg

23. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Peter Eickmeyers Grano-Debüt „Im Westen nichts Neues“

Der Meller Künstler und Grafik-Designer Peter Eickmeyer hat zusammen mit Gaby von Borstel sein Graphic Novel-Debüt vorgelegt. Ein kleines Werkstattgespräch zur Premiere

mehr: Viertel. Zeitschrift für Stadtteilkultur und mehr, 07/08/2014

Flaschenpost aus Hollywood

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Bertolt Brechts und Fritz Langs „Auch Henker sterben“

„Not the End“ verheißt die Texttafel am Schluss des Films und wenn man so will, muss man diesen kurzen Verweis auf eine Realität außerhalb der Kinoleinwand bereits als brechtschen Anteil in diesem Fritz-Lang-Film identifizieren, als Verfremdungseffekt mit didaktischem Furor.

mehr: filmgazette

Auge in Auge mit Tintoretto

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Nicolas Mahler adaptiert Thomas Bernhard

Es ist nur auf den ersten Blick ein Kontrast, wenn Nicolas Mahler – seines Zeichens Wiener Comiczeichner und Cartoonist, Meister der bildpoetischen Reduktion – Thomas Bernhards wortgewaltigen, als „Komödie“ apostrophierten Roman „Alte Meister“ als Comic adaptiert. In Bernhards Werken führen konzentriertes Abschweifen und Wiederholen zu einer Flut aus Stänkerei, Verzweiflung und Abscheu – verbunden mit der existenziellen Einsicht, dass nur die Negation des Wortes den gesellschaftlichen Zumutungen standhält.

mehr: taz

Der Mann, der sich verbarg

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Golos „B. Traven. Portrait eines berühmten Unbekannten“

Begibt man sich auf das Terrain eines Meisters der Täuschung, empfiehlt es sich, ihm mit ebenbürtigen Strategien zu begegnen. Und wenn man eines über das vielleicht berühmteste Phantom der modernen Literaturgeschichte B. Traven weiß, dann eben, dass er zu Lebzeiten alles daransetzte, auch nur die geringsten seiner biografischen Anhaltspunkte systematisch zu verschleiern.

mehr: taz

Teuflische Komödie

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Bestseller-Zeichner Flix hat sich den „Faust“ vorgenommen

Felix Görmanns Urfaust hat mittlerweile mehr als zwölf Jahre auf dem Buckel. Denn bevor er sich unter dem Pseudonym Flix eine internationale Reputation erzeichnen sollte – den Startschuss dazu bot seine 2003 veröffentlichte Diplomabschlussarbeit und Autobiographie in spe mit dem Titel „Held“ -, versuchte er sich bereits 1998 mit seinem Debüt „who the fuck is Faust“ an einer Bearbeitung des Goethe-Stoffes. Das vorliegende Buch hat damit allerdings nichts mehr zu tun, ihm ging eine erste Publikation in der F.A.Z. im vergangenen Jahr voraus.

mehr: Der Tagesspiegel

Die doppelte Alice

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Comicadaptionen von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“

Das französische Gespann David Chauvel und Xavier Collette orientiert sich an der recht sklavischen Werktreue. Der Handlungsverlauf und die Dialoge entsprechen, von geringfügigen Straffungen und gelegentlichen Modifikationen abgesehen, weitestgehend dem Original, und somit gilt das Prinzip der narratologischen Endlosschleife: Alice gelangt durch den Kaninchenbau ins Wunderland, gerät an ein Ensemble skurriler Figuren und wird Leidtragende riskanter und im besten Sinne unlogischer Szenarien, die allseits bekannt sein dürften.

mehr: Titel-Magazin

Wo bin ich?

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