Dialektik der Macht

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Claude Lanzmanns „Tsahal“

Der Panzer als Leitmotiv: Er wird über Straßen und durch Wüsten manövriert, die Bilder zeigen seine Fabrikation, einem jungen Soldat ist er sein fünf Jahre bewohntes Zuhause und ein General, dessen Eltern vergast wurden, fühlte sich in ihm gar wiedergeboren.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: KONKRET 11/2009

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Eine Liebeserklärung

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

»Warum Israel« ohne Fragezeichen: Claude Lanzmanns Dokfilmdebüt

In seinem Debüt von 1973 entfaltet Claude Lanzmann bereits sehr anschaulich all seine Inszenierungsmethoden, die sein späteres Mammutwerk „Shoah“ zu einem solch gewichtigen Klassiker des Dokumentarfilms avancieren lassen sollten: die Orte existieren, aber was sie von sozialer Realität künden, ist von den historischen Erfahrungen überformt und so zeigen auch ihre Bilder stets mehr als ihre bloße mediale Verdoppelung. Was in „Shoah“ die Spuren der Nicht-Erinnerung waren – beispielsweise eine beschauliche Waldwiese, unter deren Grün sich tausende Leichen eines Massengrabs befinden – ist in „Warum Israel“ die Frage nach der A-Normalität der Normalität.

mehr: Filmzentrale
Erstveröffentlichung (gekürzt): junge Welt

Nachrichten aus dem Kulturbetrieb

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die März Akte

Wo er recht hat, hat er recht. Verlagsarbeit ist langweilig, folglich kann ein Verlagsporträt nur so spannend wie sein Verleger ausfallen, dachte sich März-Inhaber Jörg Schröder und also weiter: Was tun?

mehr: Schnitt

Der Spurentilgung auf der Spur

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Shoah

Die deutsche Vergangenheitsbewäligung besitzt zahlreiche Kulminationspunkte, deren Kitt aus der Versöhnung des Unversöhnlichen seine bruchlose Konsistenz speist: sei es der Historikerstreit oder die Walser-Affäre, der Kniefall von Bittburg oder Möllemanns Israelattacken, Hitler – Eine Karriere oder Der Untergang, der Kosovo-Krieg oder das Zentrum gegen Vertreibung, die Kultur Deutschlands hat in Bezug auf den Nationalsozialismus viele Exempel der Schuldfrage hervorgebracht, deren Grundlagen eigentlich einem einzigen Effekt dienen: die Differenz zwischen Tätern und Opfern einzuebnen. Unumstößliche Grenzen freilich, und Lanzmanns Film erhärtet ihre Säulen, indem er sich auf die Suche nach dem begibt, was ihre Chance und größte Gefahr zugleich darstellt: den Spuren der Vergangenheit im Gegenwärtigen.

mehr: Filmzentrale
Erstveröffentlichung: Schnitt

Wo bin ich?

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