Back to the Roots

25. Januar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Tim Burtons „Frankenweenie“

Hätte man eigentlich erwartet, dass derselbe Regisseur, der 1996 in „Mars Attacks!“ seinen damals von Hochkarätern überquellenden Cast bereits nach wenigen Minuten von dauergrinsenden Marsmännchen reihenweise dezimieren ließ, die deshalb die Erde heimsuchten, weil ihn die Erinnerung an die ähnlich gestalteten Comicfiguren auf den Kaugummibildern seiner Jugend noch als Erwachsenen verfolgte, hätte man also geglaubt, dass so ein herzensguter Sadist des Kinos und Liebhaber der noch so ranzigsten Popkultur-Erscheinungen seiner späteren Lesart von „Alice im Wunderland“ einzig quietschbunte Texturen und schauwertsfixierte Technikbegeisterung abringen würde?

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Interkontinentales Bündnis

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Adam Elliots „Mary & Max“

Es könnte sich auch um gestandene Charaktere eines Mike Leigh-Films handeln: Mary und Max – zwei Außenseiter, verbunden durch eine skurrile Brieffreundschaft, die ihrem tristen Alltag ein Minimum an Glanz verschafft. Mary Daisy Dinkle, eine achtjährige Schülerin aus einem Melbourner Vorort, hat die Adresse von Max Jerry Horowitz, einem übergewichtigen, atheistischen Juden aus New York, zufällig im Telefonbuch entdeckt und möchte eigentlich nur von ihm wissen, ob in Amerika die Babys in Biergläsern geboren werden, so wie sie es von ihrer Mutter gehört hat.

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Diffizile Definitionen

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Filmgenres: Animationsfilm

Das schöne an den kleinen gelben Büchern der Reclam-Reihe ist, daß man in den Texten zum Kanon-Angebot einen Pluralismus walten läßt, der (relativ) eindrucksvoll die Bandbreite der Textsorte Filmkritik illustriert; daß überhaupt der Filmkritik eine erkenntnisstiftende Funktion zugesprochen wird, die es zu archivieren gilt; daß vorwiegend Nachwuchsautoren neben arrivierten Namen Platz eingeräumt wird und daß natürlich jeder Versuch der Kanonisierung Einwände provoziert, die wiederum der Verständigung über das Genre selbst einen hilfreichen Dienst leisten.

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Überlebenskampf

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Barfuß durch Hiroshima

Im Zuge des nach wie vor anhaltenden Manga–Booms veröffentlichte der Carlsen Verlag in den Jahren 2004 und 2005 Keiji Nakazawas autobiographische Comic-Erzählung „Barfuß durch Hiroshima“, worin der Autor und Zeichner seine Leidensgeschichte vor, während und nach dem Atombombenabwurf über das gänzlich militarisierte Hiroshima Revue passieren lässt.

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Erstveröffentlichung: Testcard #17

Wo bin ich?

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