Konkret 9/2014

28. August 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

„Brain Sex“

Raus aus der Schmuddelecke: zum Wandel der Pornographie.
Über den Reader „Explizit! Neue Perspektiven zu Pornographie und Gesellschaft“ von Bertz + Fischer.

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Die Kamera als Killer

3. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Pflichtlektüre für Logiklochjäger: “Dario Argento. Anatomie der Angst”

Ein Sammelband rehabilitiert den Horrorfilmregisseur Dario Argento als ernstzunehmenden Künstler.

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Was man alles nicht darf

8. November 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jan Distelmeyer – Das flexible Kino

Als die DVD vor 15 Jahren das Licht der Welt erblickte, wurde ihr gigantischer Siegeszug seitens der Industrie mit dem Slogan It′s more than just a movie flankiert. Ein Motto, das uns gemeinen Filmnerds bereits augenscheinlich einleuchtete: Zu gewaltig war der Schritt von der klobigen und ungemein verschleißanfälligen VHS-Kassette zur digitalen Simulation eines mehr oder minder verlustfrei für die Ewigkeit konservierten Kinofilms. Einen Kampf um die Rückbesinnung auf die unleugbaren Vorzüge eines nie vollends verdrängten Vorgängermediums, Stichwort Vinylplatte vs. CD, dürfte für das Videoband jedenfalls niemand mehr ausfechten wollen.

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Erstveröffentlichung: junge Welt, 07.11.2012

Drei Dinge auf einmal

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

„Die 50 besten Horrorfilme“

Solche Bücher sind und bleiben eine Frage des Standpunkts: Einerseits kann kein Filmkanon der Welt den Ansprüchen der Repräsentativität genügen. Darüber weiter zu räsonieren wäre Zeilenschinderei. Andererseits würden allein die Genres der Länder, ihre Traditionen und Interdependenzen lexikalisch erfasst die Bücherregale unter ihrer monströsen Last begraben. Deswegen greifen die Autoren Frank Schnelle und Andreas Thiemann (ähnlich wie bei ihrem Vorgänger „Die 100 besten Filme aller Zeiten“, der 2007 ebenfalls beim Bertz+Fischer Verlag erschien) vorsorglich zu einem Kniff: Anstatt eine subjektive Auswahl zu treffen, die sich unweigerlich der in so vielerlei Hinsicht berechtigten Kritik der gewaltsamen Lücke aussetzen und das Autorenteam adressieren würde, lassen sie bereits existierendes Material sprechen, werteten rund 50 Bestenlisten von Journalisten, Autoren und Fans aus Büchern, Zeitschriften, Magazinen, Horror-Websites und Foren aus und präsentieren somit den Querschnitt bereits verfügbarer (im Anhang dokumentierter) Versuche der Kanonisierung – eine „Horrorliste aller Horrorlisten“, wie es der Klappentext formuliert.

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Die unerträgliche Leichtigkeit des Leids

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Marcus Stiglegger theoretisiert den Terrorfilm

Es ist schon eine Crux mit dem Horrorfilm: Als somatisches Kino der Extreme stimuliert er seit jeher konservative Stimmen, die in seiner dunklen Ästhetik den Verfall aller Sittlichkeit und jedweden Anstands vorangekündigt sehen. Entsprechend laut ist bei ihnen das Gebrülle nach rigiden Maßnahmen der Zensur. Ebenso stimuliert der Horrorfilm Dekade für Dekade Heerscharen von Kinogängern, denen er dank seines sehr genrespezifischen Hangs zur Revitalisierung und Transformation offensichtlich immer noch Schock und Schauder abzuringen weiß.

mehr: filmgazette

Perspektiven des Begreifens

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wort und Fleisch. Kino zwischen Text und Körper

Kino: das ist die somatische Wucht, die unsere Körper affektiv ergreift, wenn die auslösenden Impulse der Bilder den Zuschauer in Beschlag nehmen. Gleichzeitig beginnt die Geschichte des Kinos mit dem Text: der Texttafel, dem Vorspann, dem grundierenden Drehbuch.

mehr: kino-zeit.de

Einführung ins Werk Buñuels

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Deutsche Kinemathek (Hrsg.): Luis Buñuel

Die Retrospektive der Berlinale 2008 war Luis Buñuel gewidmet, und wie zuvor erscheint der dazugehörige Katalog bei Bertz + Fischer. Die Kaprizierung auf die Autorenschaft sollte da angesichts des Anlasses nicht weiter verwundern und fällt auch nicht wirklich negativ ins Gewicht.

mehr: Schnitt

Wo bin ich?

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