Konkret 1/14

2. Januar 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

„Mehr Demagogie wagen“

In der aktuellen Konkret rate ich von der „Willy Brandt“-Comicbiographie aus dem Hause Knesebeck ab.

Der Mann, der sich verbarg

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Golos „B. Traven. Portrait eines berühmten Unbekannten“

Begibt man sich auf das Terrain eines Meisters der Täuschung, empfiehlt es sich, ihm mit ebenbürtigen Strategien zu begegnen. Und wenn man eines über das vielleicht berühmteste Phantom der modernen Literaturgeschichte B. Traven weiß, dann eben, dass er zu Lebzeiten alles daransetzte, auch nur die geringsten seiner biografischen Anhaltspunkte systematisch zu verschleiern.

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Geschichte und Geschichten

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Reinhard Kleist erzählt die Geschichte Fidel Castros

Mit Castro beschreitet der Berliner Künstler Reinhard Kleist in gleich zweifacher Hinsicht bekannte Wege: Nach seinem vielfach preisgekrönten Band Cash. I see a darkness (2006) präsentiert er seine nunmehr zweite Comic-Biographie, dieses Mal gewidmet dem besagten kubanischen Revolutionsführer. Als flankierende Vorstudie könnte man zudem sein 2008 veröffentlichtes Comic-Tagebuch Havanna betrachten, in dem Kleist in Gestalt kleiner Portraits, Reflexionen und Impressionen seine Reise in die kubanische Hauptstadt dokumentiert.

mehr: Titel-Magazin

Sex-Ikonen des 20. Jahrhunderts

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Nine Antico erzählt in „Coney Island Baby“ von Betti Page und Linda Lovelace

Im Jahr 1972, als „Deep Throat“ seinen unvergleichlichen Siegeszug an den US-amerikanischen Kinokassen antreten sollte, gab es weder das selbstreflexive Erzählen des Post-Porn noch ein kulturwissenschaftliches oder medientheoretisches Interesse an der Pornografie. Das Phänomen trat quasi blank auf und führte, setzt man das minimale Budget von 25.000 US-Dollar und das spätere millionenfache Einspielergebnis zueinander ins Verhältnis, zu einer der nach wie vor weltweit erfolgreichsten Produktionen der Filmgeschichte.

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Kunst als Dolmetscherin

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Arne Bellstorfs „Baby‘s in black“

Es braucht gerade mal zwölf Seiten, dann sieht man bereits, was gleichfalls das Zentrum der Erzählung sein könnte: Völlig konsterniert von den rauen Tönen blickt Klaus auf die Bühne des Hamburger Clubs Kaiserkeller im Oktober 1960 und sieht die Beatles am Vorabend ihrer gigantischen Karriere.

mehr: satt.org

Krieg und Comic

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Erzählungen von Fidel Castro, Bosnien und dem Ersten Weltkrieg

Das Thema Leben vor, während und nach dem Kriegszustand besitzt im zeitgenössischen Comic derzeit große Konjunktur. Das Berliner Gorki-Theater veranstaltet dazu ab Sonntag sogar eine ganze Veranstaltungsreihe.
Mit dem wenn auch sehr spät und langsam einsetzenden hiesigen Wandel seiner öffentlichen Wahrnehmung als Kunstform drängen verstärkt Erzählungen auf den Markt, die den Krieg und mit ihm die Entwicklung historischer Prozesse fokussieren. Die Zugriffe der teils übersetzten, teils deutschsprachigen Werke auf den kontrollierten Ausnahmezustand und die Funktion ihrer Bildpolitik weisen bemerkenswerte Unterschiede auf.

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Wo bin ich?

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