Kein Reiseführer

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Sarah Gliddens „Israel verstehen“

Es mag ein wenig kurios anmuten, dass ausgerechnet der hiesige Superhelden-Verlag Panini das derzeit recht breite Angebot an autobiographischen Comics vor politischem Hintergrund mit einem exzellenten Debüt bereichert. Vom Lizenzgeber Vertigo, einem Imprint des DC-Verlags, ist man schließlich eher unkonventionellere Genrereihen wie The Sandman, 100 Bullets oder Y: The Last Man gewohnt – keineswegs jedenfalls erwartet man die feinfühlige Beschreibung einer jungen Jüdin, die mit ihrer kritischen Haltung gegenüber Israel hadert.

mehr: satt.org
Erstveröffentlichung: KONKRET 08/2011

Krieg und Comic

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Erzählungen von Fidel Castro, Bosnien und dem Ersten Weltkrieg

Das Thema Leben vor, während und nach dem Kriegszustand besitzt im zeitgenössischen Comic derzeit große Konjunktur. Das Berliner Gorki-Theater veranstaltet dazu ab Sonntag sogar eine ganze Veranstaltungsreihe.
Mit dem wenn auch sehr spät und langsam einsetzenden hiesigen Wandel seiner öffentlichen Wahrnehmung als Kunstform drängen verstärkt Erzählungen auf den Markt, die den Krieg und mit ihm die Entwicklung historischer Prozesse fokussieren. Die Zugriffe der teils übersetzten, teils deutschsprachigen Werke auf den kontrollierten Ausnahmezustand und die Funktion ihrer Bildpolitik weisen bemerkenswerte Unterschiede auf.

mehr: taz

Aus Kolpor- wird Reportage

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Guy Delisle reist nach Burma

Wollte man der Unverbindlichkeit der Subjektivität das Wort reden, dann besäße Delisles autobiographischer Reisecomic über eine der weltweit repressivsten Militärdiktaturen keine große Relevanz – sofern man denn eine vielschichtige Gesellschafts­analyse erwartet, wie sie so manche euphorische Kritik in Aussicht stellt.

mehr: satt.org

Wo bin ich?

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