Der Tod ist auch keine Lösung

22. März 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Schattenreich von Troy

Zunächst die schlechte Nachricht: Wer sich mit der seit 1994 von Scotch Arleston und Didier Tarquin beständig erweiterten Fantasy-Welt des Troy-Universums vertraut machen möchte, sieht sich mit einem gewaltigen Output konfrontiert. Zu den quantitativ opulentesten Hauptserien „Lanfeust von Troy“ und „Troll von Troy“ zählen allein in deutscher Übersetzung noch über ein halbes Dutzend Spin-Offs (erschienen bei Carlsen und Splitter), die Nebenschauplätze und einzelne Figuren fokussieren.

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Blutige Plündertour

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Western-Serie „Wanted“ setzt auf Genre-Klassiker und Gewaltexzesse

„Wenn man einem Mann ans Leder will, hält man keine langen Reden“, spricht Wanted mit genreeigenem Pathos zu seinem angeschossenen Gegner, der die Ablenkung des titelgebenden, narbengesichtigen Kopfgeldjägers bei der Prostituierten Rosita für einen Hinterhalt nutzen wollte. Eile scheint auch das Gebot zu sein, dem sich der Auftakt dieser sechsbändigen Westernserie verschrieben hat, deren zweiter Band kürzlich erschienen ist.

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Die kleinen Mädchen aus der Vorstadt

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

„Alien“ von Aisha Franz

Wollte man den Novellenanteil im Begriff Graphic Novel beim Wort nehmen, also im Sinne Goethes eine unerhörte Begebenheit als Zentrum erwarten, um welches sich die Erzählung entfaltet, so erfüllt „Alien“, das Debüt von Aisha Franz, diese Eigenschaft geradezu idealtypisch.

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Der Traumreisende

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Dokumentarfilm über den Comiczeichner Moebius

Ziemlich früh spricht Moebius davon, dass ihm die Nouvelle Vague, die sich gegen die eingefahrene Bildsprache des etablierten Kinos wandte, in den fünfziger Jahren schnell zur Religion wurde. Und weil das Abhaken biographischer Eckdaten, wie es in dem kürzlich auf DVD veröffentlichten Dokumentarfilm „Moebius Redux – Das Leben von Jean Giraud“ Prinzip ist, immer auch lineare Verzahnung suggeriert, war es vielleicht nur folgerichtig, dass er selbst rund 20 Jahre später für eine kleine Revolution im europäischen Comic mitverantwortlich sein sollte.

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Von Schlümpfen und Schamgrenzen

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Das toonfish-Programm

Der Splitter-Verlag hat als Heimat frankobelgischer Klassiker und Neuerscheinungen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Nun soll das das neue Label toonfish die Humor-Sparte abdecken – das Programm schwankt allerdings noch zwischen Regress und Klassikerpflege.

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Zombies, Ninjas, höhere Töchter

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Comicadaption „Stolz und Vorurteil und Zombies“

Zombies eignen sich vortrefflich als Chiffre sozialer und soziologischer Katastrophen. Und wenn man sich die gegenwärtigen Bildermaschinerien ansieht – von „The Walking Dead“ über George A. Romeros kontinuierliche Instandhaltung seiner eigenen Mythologien bis zu einer riesigen Phalanx an Direct-to-DVD-Produktionen, die seit Jahren die Lebenszeit attackieren -, dann ist diese Feststellung längst nicht mehr originell, sondern zentraler Inhalt der Werke.

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Das Geheimnis der Kobolde

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Erzählung „Die Herberge am Ende der Welt“

In ihrer erzählerisch missglückten und ebenfalls bei Splitter veröffentlichten Revitalisierung klassischer (See-)Räuberpistolen „Canoe Bay“ hat das Duo Patrick Prugne und Tiburce Oger mit seinen beeindruckenden Aquarellbildern viel gezeigt, aber ebenso beeindruckend wenig erzählt.

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Wo bin ich?

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