Junge Welt mit Comicbeilage

6. Februar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Blain und Lemire

Heute erscheint die junge Welt mit einer 12-seitigen Comicbeilage (leider nichts davon online). Ich bin zweimal darin vertreten und finde die Ankündigung, dass diese Aktion nun jährlich fortgesetzt werden soll, prima – hätte aber auch nichts gegen kürzere Intervalle einzuwenden.

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Vergangenheitsbewältigung

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jeff Lemires „Essex County: Geistergeschichten“

»Wissen sie, ich sage immer, es gibt nur zwei Arten, um in dieser Welt völlig alleine zu sein … verloren in der Menge … oder in totaler Isolation.« Wenn uns Lou Lebeuf am Ende seiner Lebensgeschichte diese Maxime offenbart, hat er bereits vergessen, dass er sie nicht zum ersten Mal erzählt. Lou ist das ältere und lebensüberdrüssige Pendant zu Lester, dem kleinen Jungen aus Jeff Lemires erstem Band der Essex County-Trilogie »Geschichten vom Land«, der sich mittels andauernder Superheldenfantasien ein familiäres Trauma – seine Eltern starben bei einem Autounfall – vom Leib hält.

mehr: satt.org

Einsamkeitsstudien

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jeff Lemires „Essex County“

Die erste Seite: der Blick auf ein Windrad, dann auf ein Futtersilo, schließlich auf den Hinterkopf eines Jungen. Die Halbtotale auf der folgenden Seite zeigt ihn in einem provisorischen Superheldenkostüm: Cape, Handschuhe und Batman-Maske. Aus einer Vogelperspektive sehen wir, dass er sich mitten auf dem riesigen Feld einer Farm befindet. Er schließt die Augen, sammelt allen Mut, läuft los und – erhebt sich in die Lüfte, fliegt direkt auf die Leser/innen zu. Sein Blick verrät, dass er es selbst nicht ganz glauben kann. Aber die Reise währt nur kurz: Die Rufe seines Onkels holen Lester in Sekundenschnelle buchstäblich auf den Boden der Tatsachen zurück.

mehr: satt.org

Schicksalhafter Faden

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Alex Robinsons „Unvergessene Zeiten“

Es ist natürlich eine verlockende Vorstellung: Der 40-jährige Robert Andrew Wicks begibt sich in eine Hypnosetherapie, deren Ziel eigentlich darin besteht, ihm endlich das Rauchen abzugewöhnen. Doch anstatt wie vermutet einen spirituell aufgeladenen Spuk zu erleben, befindet er sich urplötzlich wieder auf der High School und erlebt seine Teenagerzeit ein zweites Mal, allerdings mit dem erwachsenen Bewusstsein von seiner eigenen Vergangenheit.

mehr: taz

Melancholische Sammlerwut

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Seths fiktives Portrait eines außergewöhnlichen Comicsammlers

Es gibt in Pixars Animationsfilm „Ratatouille“ die berühmte Szene, in der der gefürchtete Restaurantkritiker Anton Ego skeptisch vom ihm dargebotenen Mahl kostet und mit dem ersten Biss schlagartig in seine Kindheit an Mutters Küchentisch zurückversetzt wird.

mehr: satt.org

Exhibitionismus

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Joe Matt: Peepshow

Spätestens seit den Erfolgen Mawils und Flix` feiert der autobiografische Comic auch im deutschsprachigen Raum fröhliche Urständ, knüpft an eine vornehmlich kanadische Erzähltradition an, die wiederum Robert Crumb einiges zu verdanken hat. Speziell der Reprodukt-Verlag hat sich um zahlreiche Übersetzungen jener Nische verdient gemacht. Da erstaunt es, dass Joe Matt, immerhin so etwas wie ein kanonisiertes Urgestein, erst so spät dazustößt.

mehr: Textem

Wo bin ich?

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