Lesetipps

8. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

10 dicke Comics für den Sommer

Auf comic.de empfehle ich ein paar neue und ältere Comicveröffentlichungen.

mehr: comic.de

Der Tod ist auch keine Lösung

22. März 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Schattenreich von Troy

Zunächst die schlechte Nachricht: Wer sich mit der seit 1994 von Scotch Arleston und Didier Tarquin beständig erweiterten Fantasy-Welt des Troy-Universums vertraut machen möchte, sieht sich mit einem gewaltigen Output konfrontiert. Zu den quantitativ opulentesten Hauptserien „Lanfeust von Troy“ und „Troll von Troy“ zählen allein in deutscher Übersetzung noch über ein halbes Dutzend Spin-Offs (erschienen bei Carlsen und Splitter), die Nebenschauplätze und einzelne Figuren fokussieren.

mehr: Der Tagesspiegel

Das geheimnisvolle Dorf

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

JB Djians „Die Kapuzinerschule“

In den ersten zwei Alben der bislang unabgeschlossenen Fantasy-Reihe Der große Tote (Ehapa 2008/2009) hat Szenarist Djian, in Zusammenarbeit mit Loisel (Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit, Peter Pan), bereits eindrucksvoll bewiesen, dass ihm wenig an originärer Fantasy denn an magischem Realismus gelegen ist: In Der große Tote wichen die Gesetze einer anderen, phantastischen Welt sehr bald den ersten Anzeichen einer Ökoparabel, von der jedoch noch nicht abzusehen ist, wohin sie führt. Offensichtlich aber ist: Was sich in der phantastischen Parallelwelt ereignet, besitzt gewaltige Auswirkungen auf die erste, die reale Welt.

mehr: satt.org

Das Geheimnis der Kobolde

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Erzählung „Die Herberge am Ende der Welt“

In ihrer erzählerisch missglückten und ebenfalls bei Splitter veröffentlichten Revitalisierung klassischer (See-)Räuberpistolen „Canoe Bay“ hat das Duo Patrick Prugne und Tiburce Oger mit seinen beeindruckenden Aquarellbildern viel gezeigt, aber ebenso beeindruckend wenig erzählt.

mehr: Der Tagesspiegel

Mittelalter, dystopisch gelesen

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Christopher Smiths „Black Death“

Seit jeher werden die kinematographischen Bilder der (Post-)Apokalypse von einer bestenfalls ambivalenten Erlösermystik begleitet. Das war bereits bei „The Omega Man“ oder vielen Katastrophenfilmen der 70er der Fall und ist motivisch auch in zeitgenössischen Produktionen wie „I am Legend“, „The Book of Eli“ oder „2012“ mehr oder weniger augenscheinlich erhalten geblieben.

mehr: filmgazette

Die doppelte Alice

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Comicadaptionen von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“

Das französische Gespann David Chauvel und Xavier Collette orientiert sich an der recht sklavischen Werktreue. Der Handlungsverlauf und die Dialoge entsprechen, von geringfügigen Straffungen und gelegentlichen Modifikationen abgesehen, weitestgehend dem Original, und somit gilt das Prinzip der narratologischen Endlosschleife: Alice gelangt durch den Kaninchenbau ins Wunderland, gerät an ein Ensemble skurriler Figuren und wird Leidtragende riskanter und im besten Sinne unlogischer Szenarien, die allseits bekannt sein dürften.

mehr: Titel-Magazin

Tausche Schädeldecke gegen Kaffeemühle

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Totenwelt als Karikatur der Zivilisation

Da sitzt der aufs bloße Skelett reduzierte Kartograph Victor Tourtelle und stellt resigniert fest: „Ich bin tot. Tot und im Gefängnis.“ Beides ist richtig, nur fällt die Entscheidung schwer, welches Gefängnis das absurdere sein soll: diese bar aller religiöser Paradiesverheißungen grau-schwarze Steppe, auf der alle Verstorbenen gezwungen sind, als karge Knochengerippe ihr ewiges Dasein einzurichten, oder ihr kafkaesker Versuch aus der Erinnerung an das Diesseits ein ihm strukturell fatal ähnelndes Jenseits zu erschaffen und zwar mit all seinen aus der diesseitigen Vorhut bekannten Zwängen, Pflichten und Sanktionen.

mehr: Der Tagesspiegel

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