Der unglücklichste Junge der Welt

1. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

„Jimmy Corrigan“ von Chris Ware

Der neue Monat beginnt stets mit KONKRET. Von mir gibt es diesmal Zeilen der Begeisterung über einen Comicklassiker und eine brillante Edition.

Leere Wünsche, zementiertes Leid

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Comiczeichner Daniel Clowes

»Gleichwohl Whitey als Kind Anlass zu großen Hoffnungen gab, deutet die geringe Anteilnahme darauf hin, dass er es nicht weit gebracht hat im Leben.« Dies sind nicht die zynischen Worte eines rührlosen Chefs nach dem Kündigungsverdikt; es ist das Resümee einer Grabrede in Daniel Clowes Comicerzählung »David Boring«. Lakonie und Teilnahmslosigkeit sind symptomatisch für den 1961 in Chicago geborenen Künstler. Depressionen, Introvertiertheit und Narzissmus bestücken die Koordinatensysteme seiner Figuren. Bei Clowes gibt es selten Anlass zu Freude (auf den 116 Seiten von »David Boring« findet man nicht ein einziges fröhliches Gesicht), aber viele Gründe für Missmut.

mehr: KONKRET 02/2011

Schicksalhafter Faden

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Alex Robinsons „Unvergessene Zeiten“

Es ist natürlich eine verlockende Vorstellung: Der 40-jährige Robert Andrew Wicks begibt sich in eine Hypnosetherapie, deren Ziel eigentlich darin besteht, ihm endlich das Rauchen abzugewöhnen. Doch anstatt wie vermutet einen spirituell aufgeladenen Spuk zu erleben, befindet er sich urplötzlich wieder auf der High School und erlebt seine Teenagerzeit ein zweites Mal, allerdings mit dem erwachsenen Bewusstsein von seiner eigenen Vergangenheit.

mehr: taz

Vom Placeboeffekt der Liebe

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Liebe als Spielart der Schizophrenie

„The great Love’n Romantic Swindle“ – der Titel ist eine Anspielung auf die Absage des Authentizitätsversprechens der Rockmusik, auf jenen filmischen Hybrid aus Dokumentation und Mockumentary, den die Sex Pistols und Regisseur Julian Tempel als letztes Lebenszeichen ihrer kurzen Karriere hinterließen – The great Rock’n‘ Roll Swindle.

mehr: Der Tagesspiegel

Melancholische Sammlerwut

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Seths fiktives Portrait eines außergewöhnlichen Comicsammlers

Es gibt in Pixars Animationsfilm „Ratatouille“ die berühmte Szene, in der der gefürchtete Restaurantkritiker Anton Ego skeptisch vom ihm dargebotenen Mahl kostet und mit dem ersten Biss schlagartig in seine Kindheit an Mutters Küchentisch zurückversetzt wird.

mehr: satt.org

Sprachlos im Niemandsland

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Adrian Tomines „Halbe Wahrheiten“

Adrian Tomine war schon immer der Beobachter der kleinen Gesten, jener Steuerungselemente der zwischenmenschlichen Beziehungen, die augenscheinlich so wenig bedeuten und doch umso mehr zerstören können.

mehr: Der Tagesspiegel

Bestattungsunternehmen „Fun Home“

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie malt man das Erinnern? »Fun Home«, ein Comic von Alison Bechdel

Es ist hoffentlich ein weiterer Schritt hin zur Veralltäglichung des Umgangs mit Comics, dass der Kiepenheuer & Witsch Verlag Alison Bechdels autobiografisches Opus Magnum ganz regulär in sein Literaturprogramm aufgenommen hat. Eine gewisse publizistische Aufmerksamkeit war der ersten Graphic Novel der Autorin und Zeichnerin, der intensive Arbeit an der langjährigen Heftserie „Dykes to watch out“ vorausging, zumindest beschieden und das völlig zu Recht.

mehr: junge Welt
Langfassung: Textem

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