Konkret 8/2014

25. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

„Mutter komplex“ und „Dunkle Seiten“

Zwei Texte in der aktuellen Konkret: zu Alison Bechdels Wer ist hier die Mutter? und Loïc Dauvillier.

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Kein Reiseführer

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Sarah Gliddens „Israel verstehen“

Es mag ein wenig kurios anmuten, dass ausgerechnet der hiesige Superhelden-Verlag Panini das derzeit recht breite Angebot an autobiographischen Comics vor politischem Hintergrund mit einem exzellenten Debüt bereichert. Vom Lizenzgeber Vertigo, einem Imprint des DC-Verlags, ist man schließlich eher unkonventionellere Genrereihen wie The Sandman, 100 Bullets oder Y: The Last Man gewohnt – keineswegs jedenfalls erwartet man die feinfühlige Beschreibung einer jungen Jüdin, die mit ihrer kritischen Haltung gegenüber Israel hadert.

mehr: satt.org
Erstveröffentlichung: KONKRET 08/2011

Propaganda der guten Absicht

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Simone Bittons Dokumentarfilm „Rachel“

„Israelkritik“ weiß von sich selbst am besten, dass sie es nur gut meint. Dadurch immunisiert sie sich gegen Einwände. Werden die dennoch erhoben, fühlt sie sich gegeißelt und einem imaginierten Diktat des Tabus unterworfen. Darüber jammert sie sodann in den auflagenstärksten Zeitungen und zu den besten Sendezeiten so lange, bis ihr endlich in Gestalt unzähliger Auszeichnungen, die der Kulturbetrieb eben bereit hält, der flächendeckend beklagte Maulkorb geadelt wird. An diesem Dilemma leidet nicht bloß die stets vor Kühnheit zitternde Prominenz vom Schlage eines, sagen wir, Martin Walsers, Norman Finkelsteins oder Noam Chomskys.

mehr: filmgazette

Dialektik der Macht

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Claude Lanzmanns „Tsahal“

Der Panzer als Leitmotiv: Er wird über Straßen und durch Wüsten manövriert, die Bilder zeigen seine Fabrikation, einem jungen Soldat ist er sein fünf Jahre bewohntes Zuhause und ein General, dessen Eltern vergast wurden, fühlte sich in ihm gar wiedergeboren.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: KONKRET 11/2009

Eine Liebeserklärung

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

»Warum Israel« ohne Fragezeichen: Claude Lanzmanns Dokfilmdebüt

In seinem Debüt von 1973 entfaltet Claude Lanzmann bereits sehr anschaulich all seine Inszenierungsmethoden, die sein späteres Mammutwerk „Shoah“ zu einem solch gewichtigen Klassiker des Dokumentarfilms avancieren lassen sollten: die Orte existieren, aber was sie von sozialer Realität künden, ist von den historischen Erfahrungen überformt und so zeigen auch ihre Bilder stets mehr als ihre bloße mediale Verdoppelung. Was in „Shoah“ die Spuren der Nicht-Erinnerung waren – beispielsweise eine beschauliche Waldwiese, unter deren Grün sich tausende Leichen eines Massengrabs befinden – ist in „Warum Israel“ die Frage nach der A-Normalität der Normalität.

mehr: Filmzentrale
Erstveröffentlichung (gekürzt): junge Welt

Wo bin ich?

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