Konkret 11/13

27. Oktober 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

„Du verfluchst die ganze Welt“

In der aktuellen KONKRET schreibe ich auf zwei Seiten über „Kriegsgefangenschaft im Comic“.

Donald Duck in Uniform

4. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Arne Jyschs Comicdebüt „Wave and Smile“

Wahrheit, das gilt nicht nur für Kriegszeiten, ist das, was man draus macht. Der Berliner Comiczeichner Arne Jysch aquarelliert sich in seinem Debüt „Wave and Smile“ den deutschen Afghanistan-Einsatz so zurecht, dass selbst die Zentrale Onlineredaktion der Bundeswehr auf http://www.bundeswehr.de dem ziemlich einhelligen Akklamationskanon der Feuilletons nichts mehr hinzuzufügen weiß.

mehr: Pony #77 (ab Seite 13)
Kurzfassung: KONKRET 10/2012

Anomie im Dschungel

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“

Wo Stars und Prunk produziert werden, fällt der Wahnsinn schnell als Nebenprodukt ab. Kenneth Anger blickt in „Hollywood Babylon“ so lange durch den Glamour der Suberzählungen hinter den Kameras, bis die klassische Ära der Studiofilme nur noch Intrigen, Drogensucht, Mordversuche, Vergewaltigung und Tod abwirft. Peter Biskind füllt in „Easy Riders, Raging Bulls“ fast 800 Seiten, um mit dem Geniekult, dem die Regisseure wie Produzenten des New Hollywood erlegen waren, abzurechnen und weiß irgendwann selbst nicht mehr, ob er nun Guerillakämpfer oder ein stilistisch talentierteres Boulevardgroßmaul sein will.

mehr: filmgazette

Krieg und Comic

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Erzählungen von Fidel Castro, Bosnien und dem Ersten Weltkrieg

Das Thema Leben vor, während und nach dem Kriegszustand besitzt im zeitgenössischen Comic derzeit große Konjunktur. Das Berliner Gorki-Theater veranstaltet dazu ab Sonntag sogar eine ganze Veranstaltungsreihe.
Mit dem wenn auch sehr spät und langsam einsetzenden hiesigen Wandel seiner öffentlichen Wahrnehmung als Kunstform drängen verstärkt Erzählungen auf den Markt, die den Krieg und mit ihm die Entwicklung historischer Prozesse fokussieren. Die Zugriffe der teils übersetzten, teils deutschsprachigen Werke auf den kontrollierten Ausnahmezustand und die Funktion ihrer Bildpolitik weisen bemerkenswerte Unterschiede auf.

mehr: taz

Aufgebrauchtes Humanmaterial im Stahlgewitter

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Stuart Coopers „Overlord“

Im Kriegsfilm wird das Leid entweder pathetisch, also schicksalhaft, oder melodramatisch, einem übergeordneten Sinn folgend, arrangiert. Bei letzterem neigen die Rezipienten voreilig dazu, dass Genre mit einem Anti- zu klassifizieren. Das dazugehörige Schema hat sich bereits frühzeitig im Hollywoodkino etabliert: Ein politisch meist naiver Mensch wird seiner gewohnten Umgebung entrissen, erfährt beim Militär eine Initiation, wird auf dem Schlachtfeld seiner finalen Prüfung unterzogen und kehrt geläutert wie gereift in seine alte Heimat zurück – sofern er den Kampfschauplatz lebend verlässt.

mehr: filmgazette
Erstveröffentlichung: KONKRET 08/2010

Dialektik der Macht

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Claude Lanzmanns „Tsahal“

Der Panzer als Leitmotiv: Er wird über Straßen und durch Wüsten manövriert, die Bilder zeigen seine Fabrikation, einem jungen Soldat ist er sein fünf Jahre bewohntes Zuhause und ein General, dessen Eltern vergast wurden, fühlte sich in ihm gar wiedergeboren.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: KONKRET 11/2009

Wo bin ich?

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