Ehrgeizig gescheitert

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Craig Thompsons „Habibi“

Opulenz lautet das Stichwort, mit dem künftig die Arbeit von Craig Thompson verbunden sein wird. 2003 begann sein Durchbruch. Da erschien seine fast 600 Seiten schwere Comicerzählung »Blankets« (auf Deutsch lieferbar bei Carlsen), eine autobiographische, recht religionsskeptische Liebes- und Coming-of-Age-Geschichte, in der Thompson seine erste großen Liebe schildert – dank seiner christlich-fundamentalistischen Familie eine schwere Bürde.

mehr: satt.org
Erstveröffentlichung: KONKRET 11/2011

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Wirklich folgenschwere Entscheidungen

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

„Fünftausend Kilometer in der Sekunde“ von Manuele Fior

Dass die Menschen im Klammergriff von Flexibilisierung und Mobilität auch in ihrer Konstellation als Liebespaare jederzeit von der Entfremdung eingeholt zu werden drohen, mag kein besonders origineller Befund mehr sein. Trotzdem begibt sich der italienische und nach Zwischenstationen in Berlin und Norwegen nun in Paris lebende Comiczeichner Manuele Fior in seiner nun vierten Buchveröffentlichung an die Chronik einer Beziehung und mit ihr an all die äußeren wie inneren Hürden, die das Versprechen auf Glück zur ungewollten Tortur derangieren.

mehr: taz

Interkontinentales Bündnis

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Adam Elliots „Mary & Max“

Es könnte sich auch um gestandene Charaktere eines Mike Leigh-Films handeln: Mary und Max – zwei Außenseiter, verbunden durch eine skurrile Brieffreundschaft, die ihrem tristen Alltag ein Minimum an Glanz verschafft. Mary Daisy Dinkle, eine achtjährige Schülerin aus einem Melbourner Vorort, hat die Adresse von Max Jerry Horowitz, einem übergewichtigen, atheistischen Juden aus New York, zufällig im Telefonbuch entdeckt und möchte eigentlich nur von ihm wissen, ob in Amerika die Babys in Biergläsern geboren werden, so wie sie es von ihrer Mutter gehört hat.

mehr: filmgazette

Vom Placeboeffekt der Liebe

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Liebe als Spielart der Schizophrenie

„The great Love’n Romantic Swindle“ – der Titel ist eine Anspielung auf die Absage des Authentizitätsversprechens der Rockmusik, auf jenen filmischen Hybrid aus Dokumentation und Mockumentary, den die Sex Pistols und Regisseur Julian Tempel als letztes Lebenszeichen ihrer kurzen Karriere hinterließen – The great Rock’n‘ Roll Swindle.

mehr: Der Tagesspiegel

Intrigen, Lügen, Tote

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Als Klatschkolumnistin unter Schriftstellern: „Tamara Drewe“

Hier wird hartnäckig gearbeitet. Das englische Anwesen Stonefield ist ein Refugium für SchriftstellerInnen, denen ihr Handwerk nur fernab vom urbanen Raum und den unumgänglichen Alltagsverrichtungen gelingt. Für diese Rahmenbedingungen sorgt in dem Comicbuch „Tamara Drewe“ bis hin zur Selbstaufgabe die in Verdrängung hochgradig geübte Beth Hardiman. Ihr ebenfalls schreibender Gatte ist der ebenso eitle wie erfolgsverwöhnte Krimiautor Nicholas, dessen regelmäßige Bettgeschichten Beth nach 25 Jahren Ehe zähneknirschend und resigniert hinnimmt.

mehr: taz

Vier Tage Ferien

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Jam-Comic über Liebe und Lebensentwürfe

»Sonnenfinsternis« ist ein Jam-Comic. Über acht Monate traf sich das Autorenduo Jim und Fane alias Thierry Terrasson und Stéphane Deteindre wöchentlich für dieses Projekt und arbeitete sich zu gleichen Teilen durch die Story. Jeder der beiden war dabei für drei Figuren verantwortlich.

mehr: Jungle World

Sprachlos im Niemandsland

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Adrian Tomines „Halbe Wahrheiten“

Adrian Tomine war schon immer der Beobachter der kleinen Gesten, jener Steuerungselemente der zwischenmenschlichen Beziehungen, die augenscheinlich so wenig bedeuten und doch umso mehr zerstören können.

mehr: Der Tagesspiegel

Wo bin ich?

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