Bilder gegen den Krieg

23. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Peter Eickmeyers Grano-Debüt „Im Westen nichts Neues“

Der Meller Künstler und Grafik-Designer Peter Eickmeyer hat zusammen mit Gaby von Borstel sein Graphic Novel-Debüt vorgelegt. Ein kleines Werkstattgespräch zur Premiere

mehr: Viertel. Zeitschrift für Stadtteilkultur und mehr, 07/08/2014

Auge in Auge mit Tintoretto

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Nicolas Mahler adaptiert Thomas Bernhard

Es ist nur auf den ersten Blick ein Kontrast, wenn Nicolas Mahler – seines Zeichens Wiener Comiczeichner und Cartoonist, Meister der bildpoetischen Reduktion – Thomas Bernhards wortgewaltigen, als „Komödie“ apostrophierten Roman „Alte Meister“ als Comic adaptiert. In Bernhards Werken führen konzentriertes Abschweifen und Wiederholen zu einer Flut aus Stänkerei, Verzweiflung und Abscheu – verbunden mit der existenziellen Einsicht, dass nur die Negation des Wortes den gesellschaftlichen Zumutungen standhält.

mehr: taz

Der Mann, der sich verbarg

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Golos „B. Traven. Portrait eines berühmten Unbekannten“

Begibt man sich auf das Terrain eines Meisters der Täuschung, empfiehlt es sich, ihm mit ebenbürtigen Strategien zu begegnen. Und wenn man eines über das vielleicht berühmteste Phantom der modernen Literaturgeschichte B. Traven weiß, dann eben, dass er zu Lebzeiten alles daransetzte, auch nur die geringsten seiner biografischen Anhaltspunkte systematisch zu verschleiern.

mehr: taz

Teuflische Komödie

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Bestseller-Zeichner Flix hat sich den „Faust“ vorgenommen

Felix Görmanns Urfaust hat mittlerweile mehr als zwölf Jahre auf dem Buckel. Denn bevor er sich unter dem Pseudonym Flix eine internationale Reputation erzeichnen sollte – den Startschuss dazu bot seine 2003 veröffentlichte Diplomabschlussarbeit und Autobiographie in spe mit dem Titel „Held“ -, versuchte er sich bereits 1998 mit seinem Debüt „who the fuck is Faust“ an einer Bearbeitung des Goethe-Stoffes. Das vorliegende Buch hat damit allerdings nichts mehr zu tun, ihm ging eine erste Publikation in der F.A.Z. im vergangenen Jahr voraus.

mehr: Der Tagesspiegel

Die doppelte Alice

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Comicadaptionen von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“

Das französische Gespann David Chauvel und Xavier Collette orientiert sich an der recht sklavischen Werktreue. Der Handlungsverlauf und die Dialoge entsprechen, von geringfügigen Straffungen und gelegentlichen Modifikationen abgesehen, weitestgehend dem Original, und somit gilt das Prinzip der narratologischen Endlosschleife: Alice gelangt durch den Kaninchenbau ins Wunderland, gerät an ein Ensemble skurriler Figuren und wird Leidtragende riskanter und im besten Sinne unlogischer Szenarien, die allseits bekannt sein dürften.

mehr: Titel-Magazin

Welt im Spiegel

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Was trieben die Heldinnen aus »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« und »Zauberer von Oz« 1913 in Österreich?

Zieht man die unisono sich im Tonfall der Begeisterung überbietenden Stimmen zu Alan Moores neustem Werk zu Rate, könnte der Eindruck entstehen, es bestünde ein informeller Zwang, sich moralisch zur Pornografie zu positionieren.

mehr: Textem
Erstveröffentlichung: junge Welt

Bestattungsunternehmen „Fun Home“

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie malt man das Erinnern? »Fun Home«, ein Comic von Alison Bechdel

Es ist hoffentlich ein weiterer Schritt hin zur Veralltäglichung des Umgangs mit Comics, dass der Kiepenheuer & Witsch Verlag Alison Bechdels autobiografisches Opus Magnum ganz regulär in sein Literaturprogramm aufgenommen hat. Eine gewisse publizistische Aufmerksamkeit war der ersten Graphic Novel der Autorin und Zeichnerin, der intensive Arbeit an der langjährigen Heftserie „Dykes to watch out“ vorausging, zumindest beschieden und das völlig zu Recht.

mehr: junge Welt
Langfassung: Textem

Wo bin ich?

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