Pony 5/13

5. Mai 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Bilder von der Strasse

Straßenkünstler, Hausbesetzer, gefeierter Comiczeichner und Illustrator: Eric Drooker ist derzeit auf Bilderreise.

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Welt aus Widersprüchen

4. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Chester Browns „Ich bezahle für Sex“

In den frühen 90er Jahren bezeichnete das amerikanische Comicfachmagazin Comics Journal das damals vermehrt auftretende Phänomen der autobiographischen Introspektion im nordamerikanischen Independent-Comic als New Comics. Erzählerisch fokussierte dieses Label den quantitativ wie qualitativ breit gefächerter Nachklapp zu den ebenfalls thematisch äußerst variablen 60er und 70er Jahre Pionieren Robert Crumb, Art Spiegelman oder Harvey Pekar, zu dem heute weitgehend arrivierte Zeichnerinnen und Zeichner wie Julie Doucet, Mary Fleener, Adrian Tomine, Seth, Joe Matt und Chester Brown zählen.

mehr: Pony #72 (ab Seite 4)

Chaos regiert

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zombies im TV: „The Walking Dead“

„Für mich waren die Zombies immer Sinnbilder der Revolution: Eine Generation frisst die andere auf“, sagte Horrormaestro George A. Romero einmal – und lieferte mit seinen Filmen die Probe aufs Exempel: Die kannibalistischen und noch recht uniformen Gestalten aus seinem frühen Schwarzweißfilm „Night of the Living Dead“ (1968) entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte zu Identitäten, die das Menschsein imitierten. Erfreulich deutlich wurde das in Romeros „Land of the Dead“ aus dem Jahr 2005.

mehr: filmgazette
Erstveröffentlichung: Pony #69

Der hilflose König

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Spike Jonze adaptiert einen Kinderbuchklassiker

Es brauchte über 25 Jahre, bis die Verfilmung von Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker von der ersten Planung bis zur letzten Szene endlich im Kasten war. Zuletzt wurde das Zepter an Spike Jonze weitergereicht. Der machte die Produzenten mit seiner dritten Regiearbeit seit „Adaption“ (2002) nicht wirklich glücklich. Man kann sich denken, woran das liegt. Sicher wäre ihnen eine eskapistische Fantasy-Adaption mit ein wenig CGI-Gedöns und einer finalen Prise versöhnlicher Familienromantik lieber gewesen.

mehr: filmgazette
Erstveröffentlichung: Pony 10/2010

Die Hölle Pubertät

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Melanie Gerlands autobiografisches Comic-Debüt „Offene Arme“

Dass Comics mittlerweile in Gestalt von Graphic Novels verstärkt in fremde Gefilde vordringen, beweist sehr eindrucksvoll Melanie Gerlands Debüt aus dem Hause Balance, einem Bonner Fachverlag, der hauptsächlich psychologische Beratungs- und Lebensratgeberliteratur herausgibt. Die autobiografische Erzählung Gerlands, die an der Kunsthochschule Kassel Visuelle Kommunikation studiert und jüngst in der 98. Ausgabe des Strapazins mit einem Beitrag vertreten war, fügt sich vortrefflich in dieses Nischenprogramm ein. Trotzdem ist dem Werk eine möglichst große Aufmerksamkeit zu wünschen: Denn Gerland weiß der stetig wachsenden Phalanx autobiografischer Comicgeschichten ungewohnte Aspekte abzutrotzen.

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Lust und Terror

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Martin Büssers Comicdebüt „Der Junge von nebenan“

Was Paratexte alles ausrichten können! Im Klappentext wird Martin Büssers erstes fiktionales Werk als Symbiose aus Graphic Novel und illustrierter Erzählung gepriesen. Das schürt Erwartungen. Ein Comic mit einem ernsten Thema, mehr sagt Graphic Novel als Verkaufsformel eigentlich nicht. Es geht um eine Jugend der 70er Jahre im linken Milieu und ums Entdecken der eigenen Homosexualität. Coming of Age und Coming out zugleich. Passt also auf den ersten Blick. Ein Comic ist es indes nicht, sondern ein Buch mit Skizzen, die den handgeschriebenen Text illustrieren.

mehr: Der Tagesspiegel
Erstveröffentlichung: Pony 03/2010

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