Pony 5/13

5. Mai 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Bilder von der Strasse

Straßenkünstler, Hausbesetzer, gefeierter Comiczeichner und Illustrator: Eric Drooker ist derzeit auf Bilderreise.

mehr: Pony 5/13

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Leere Wünsche, zementiertes Leid

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Comiczeichner Daniel Clowes

»Gleichwohl Whitey als Kind Anlass zu großen Hoffnungen gab, deutet die geringe Anteilnahme darauf hin, dass er es nicht weit gebracht hat im Leben.« Dies sind nicht die zynischen Worte eines rührlosen Chefs nach dem Kündigungsverdikt; es ist das Resümee einer Grabrede in Daniel Clowes Comicerzählung »David Boring«. Lakonie und Teilnahmslosigkeit sind symptomatisch für den 1961 in Chicago geborenen Künstler. Depressionen, Introvertiertheit und Narzissmus bestücken die Koordinatensysteme seiner Figuren. Bei Clowes gibt es selten Anlass zu Freude (auf den 116 Seiten von »David Boring« findet man nicht ein einziges fröhliches Gesicht), aber viele Gründe für Missmut.

mehr: KONKRET 02/2011

Von Schlümpfen und Schamgrenzen

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Das toonfish-Programm

Der Splitter-Verlag hat als Heimat frankobelgischer Klassiker und Neuerscheinungen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Nun soll das das neue Label toonfish die Humor-Sparte abdecken – das Programm schwankt allerdings noch zwischen Regress und Klassikerpflege.

mehr: Der Tagesspiegel

Die Welt als Wille zum Verfall

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die erste deutschsprachige Monografie über George A. Romero

Dass sich der Vampir im Gegensatz zum Zombie nie so recht als gesellschaftlicher Seismograph eignete, sondern viel stärker den gesellschaftlichen Regress figürlich fortsetzte, hat vielleicht damit zu tun, dass sich in ihm idealtypisch die Ängste der Herrschaft vor ihrem Niedergang ausdrückten – früher wohl die Furcht der Aristokratie vor der Verschmelzung mit dem Bürgertum, heute sicher die Furcht des Bürgertums vor der Verschmelzung mit den unkeuschen Instinkten des Pöbels.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: Testcard #20

Melancholische Sammlerwut

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Seths fiktives Portrait eines außergewöhnlichen Comicsammlers

Es gibt in Pixars Animationsfilm „Ratatouille“ die berühmte Szene, in der der gefürchtete Restaurantkritiker Anton Ego skeptisch vom ihm dargebotenen Mahl kostet und mit dem ersten Biss schlagartig in seine Kindheit an Mutters Küchentisch zurückversetzt wird.

mehr: satt.org

Traditionspflege und Experimentierfreude

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Portrait des Splitter Verlags

Auch der deutsche Comicmarkt folgt zyklischen Gesetzen. Mit der Etablierung eines Fachhandels Mitte bis Ende der 1970er Jahre und dem Albenaufschwung vor allem bei den Branchenriesen Carlsen und Ehapa in den 1980er Jahren entwickelte die Bande Dessinée, der französische und frankobelgische Comic im klassischen Albenformat, ihre dominierende Marktpräsenz.

mehr: Titel-Magazin

Kringel des Lebens, Kringel des Todes

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Art Spiegelmans Selbstporträt „Breakdowns“

In den 1970er Jahren, an deren Ende Spiegelmans damaliges Werkkompendium erstmals erschien, war die Welt natürlich nicht in Ordnung. Allenfalls die Comicproduktion gestaltete sich, vor allem im amerikanischen Raum, überschaubarer. In Frankreich war der Comic als opulente Buchausgabe längst etabliert, und auch Formexperimente in Magazinen wie „Pilote“ und später vor allem in „Métal Hurlant“ und „À Suivre“ loteten die vermeintlichen Grenzen der Gattung redlich aus.

mehr: Der Tagesspiegel

Wo bin ich?

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