Tödlicher Schnee

23. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

In Argentinien ist die Comicfigur »Eternauta« eine Ikone des Widerstands

Die Science-Fiction-Comic-Figur »Eternauta« war in Deutschland bislang praktisch unbekannt. Es gab keine Übersetzung. In Argentinien, wo »El Eternauta« zwischen 1957 und 1959 erstmals im Magazin Hora Cero als Serie erschien, wurde sie in den 70er Jahren zum Sinnbild des Aufbegehrens gegen die Militärjunta. Das hat auch mit der Biographie ihres Autors Héctor Oesterheld zu tun.

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Kosmische Alpträume

23. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Druillet neu entdeckt

Philippe Druillet hat die Bildsprache des Comics in den 70er Jahren erweitert. Seine Lone-Sloane-Geschichten sind grellbunte Zeitdokumente.

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Junge Welt Beilage Leipziger Buchmesse

18. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Eternauta, Druillet & Reprodukt

Die gestrige junge Welt erschien mit Literaturbeilage inkl. Comic-Schwerpunkt. Von mir gibt’s Lobgesänge auf die wunderschönen Eternauta- und Druillet-Editionen aus dem avant-verlag sowie ein ausführliches Interview mit Reprodukt-Verleger Dirk Rehm.

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Fight Club 2 und Jeff Lemires Descender bei Splitter

26. Juni 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

2 x Vorfreude in eigener Sache

Euphorie in der Redaktion: Im Dezember 2015 erscheint bei Splitter Chuck Palahniuks exklusive Comicfortsetzung zu Fight Club und Jeff Lemires neue SF-Serie Descender. Die Meldungen auf comic.de hier und hier.

Händewaschen nicht vergessen!

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Steven Soderberghs „Contagion“

Es ist schon eine schwer desolate Welt, die Regisseur Steven Soderbergh (in diesem Fall eigenhändig) mit der Kamera zeichnet: Bricht in Hongkong ein Mensch in der Straßenbahn zusammen, zücken die Beifahrer ihr Handy für Fotoaufnahmen; erfährt ein Ehemann (Matt Damon) im Krankenhaus von Minneapolis vom unerklärlichen Tod seiner Frau (Gwyneth Paltrow), mit der er kurz zuvor noch sprechen konnte, legt ihm der Arzt die Seelsorge nahe und ist nach einer Minute bereits wieder verschwunden.

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Mooncrap

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Gonzalo López-Gallegos erste amerikanische Produktion „Apollo 18“

Es gibt aberdutzende Evergreens in der Science Fiction. Zu ihnen zählt, dass man 1. den Regierungen nicht trauen und 2. dem Mond besser fern bleiben sollte. Dies lehrte im letzten Jahr gerade erst wieder „Moon“ von Duncan Jones. Legionen an Verschwörungstheoretikern wissen es bereits seit über 40 Jahren noch weitaus genauer: Jedes Bild, das uns vom Mond aus erreichte, stamme in Wirklichkeit aus amerikanischen Filmstudios. Weil sich aus solch pathologischer Perspektive die Wahrheit nur ohne Gatekeeper verbreiten kann, schmuggelt sie „Apollo 18“ mit Blick auf jene Mondfahrtszweifler ziemlich link als found footage ans Tageslicht. Worin sich der Witz dieser Mockumentary leider schon erschöpft.

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Riot City

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Joe Carnishs Filmdebüt „Attack the Block“

Es dauert keine fünf Minuten, bis die Invasion der Außerirdischen beginnt. Allerdings vorerst im recht überschaubaren Ausmaß, ist es doch zunächst nur ein einziges Alien, das da im Londoner Ghetto einschlägt, mitten in den Überfall einer fünfköpfigen, fast ausnahmslos schwarzen Jugendgang, die gerade eine Krankenschwester (Jodie Whittaker) beim nächtlichen Heimweg ausraubt. Mit dem bissigen Eindringling – ein schwarzhaariges, augenloses Scheusal mit gewaltigen Zähnen und von recht hundeähnlicher Gestalt – wird die Gruppe, nicht ohne Stolz, behände fertig und zum Witz dieses Debütfilms des englischen Komikers Joe Cornish zählt bereits, dass niemanden die Existenz eines Aliens so recht erschüttert.

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Wo bin ich?

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