Horrorbürokraten

3. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Zensurfall „Texas Chainsaw Massacre“

Der filmhistorisch längst kanonisierte, in Deutschland aber bislang verbotene Klassiker „Texas Chainsaw Massacre“ wurde in erster Instanz von seinem Schmuddelimage befreit.

mehr: filmgazette
Erstveröffentlichung: KONKRET 11/2011

Das Leben stinkt

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Gaspar Noés „Irreversibel“

Gaspar Noés zweiter Spielfilm hat seinerzeit die Kritik enorm gespalten, was bereits seinen Anfang bei der Uraufführung in Cannes 2002 nahm, als zahlreiche entrüstete Besucher vorzeitig den Kinosaal verließen. Eine flächendeckende Berichterstattung beim hiesigen Kinostart war aufgrund dieses Furors vorprogrammiert, und seither geht es ums Ganze: Meisterwerk oder Niedertracht?

mehr: filmgazette

Ein Herz für Maniacs

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Meta-Backwood

Eigentlich sind Tucker (Alan Tudyk) und Dale (Tyler Labine) zwei liebenswerte Burschen. Ihr Problem wird nur, dass sie wie typische Rednecks aussehen. Das führt zu fatalen Verwechslungen. Bedrohlich wirkt der erste Auftritt Dales auf eine Handvoll Jugendlicher, die, wie die beiden Holzfäller, ein paar Tage Urlaub in den Wäldern West Virginias verbringen und an einer Tankstelle lediglich die Bierreserven aufstocken wollen. Dass Dales lautes Stottern beim Flirtversuch mit der unnahbaren Allison (Katrina Bowden) nur seiner Nervosität geschuldet ist, bemerken die Teenager beim ängstlichen Ringen um Distanz jedoch nicht und ziehen in aggressiver Abwehrhaltung weiter.

mehr: filmgazette

Mittelalter, dystopisch gelesen

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Christopher Smiths „Black Death“

Seit jeher werden die kinematographischen Bilder der (Post-)Apokalypse von einer bestenfalls ambivalenten Erlösermystik begleitet. Das war bereits bei „The Omega Man“ oder vielen Katastrophenfilmen der 70er der Fall und ist motivisch auch in zeitgenössischen Produktionen wie „I am Legend“, „The Book of Eli“ oder „2012“ mehr oder weniger augenscheinlich erhalten geblieben.

mehr: filmgazette

Die Welt als Wille zum Verfall

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die erste deutschsprachige Monografie über George A. Romero

Dass sich der Vampir im Gegensatz zum Zombie nie so recht als gesellschaftlicher Seismograph eignete, sondern viel stärker den gesellschaftlichen Regress figürlich fortsetzte, hat vielleicht damit zu tun, dass sich in ihm idealtypisch die Ängste der Herrschaft vor ihrem Niedergang ausdrückten – früher wohl die Furcht der Aristokratie vor der Verschmelzung mit dem Bürgertum, heute sicher die Furcht des Bürgertums vor der Verschmelzung mit den unkeuschen Instinkten des Pöbels.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: Testcard #20

Die doppelte Alice

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Comicadaptionen von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“

Das französische Gespann David Chauvel und Xavier Collette orientiert sich an der recht sklavischen Werktreue. Der Handlungsverlauf und die Dialoge entsprechen, von geringfügigen Straffungen und gelegentlichen Modifikationen abgesehen, weitestgehend dem Original, und somit gilt das Prinzip der narratologischen Endlosschleife: Alice gelangt durch den Kaninchenbau ins Wunderland, gerät an ein Ensemble skurriler Figuren und wird Leidtragende riskanter und im besten Sinne unlogischer Szenarien, die allseits bekannt sein dürften.

mehr: Titel-Magazin

Sterben als Chance

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Zombie-Serie „The Walking Dead“

Zunächst die Fakten: Autor Robert Kirkman konzipierte „The Walking Dead“ als Endlosserie, ein Abschluss ist auch in den USA noch nicht in Sicht. Cross Cult bringt die Heft-Reihe löblicherweise in fein gestalteten Hardcover-Sammelbänden heraus, je sechs Hefte umfassend gibt es bisher derer acht.

mehr: Der Tagesspiegel

Wo bin ich?

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