Die Kamera als Killer

3. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Pflichtlektüre für Logiklochjäger: “Dario Argento. Anatomie der Angst”

Ein Sammelband rehabilitiert den Horrorfilmregisseur Dario Argento als ernstzunehmenden Künstler.

mehr: junge Welt

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Die Welt als Wille zum Verfall

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die erste deutschsprachige Monografie über George A. Romero

Dass sich der Vampir im Gegensatz zum Zombie nie so recht als gesellschaftlicher Seismograph eignete, sondern viel stärker den gesellschaftlichen Regress figürlich fortsetzte, hat vielleicht damit zu tun, dass sich in ihm idealtypisch die Ängste der Herrschaft vor ihrem Niedergang ausdrückten – früher wohl die Furcht der Aristokratie vor der Verschmelzung mit dem Bürgertum, heute sicher die Furcht des Bürgertums vor der Verschmelzung mit den unkeuschen Instinkten des Pöbels.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: Testcard #20

Liebe & Tod – revisited

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jörg Buttgereit (Hrsg.): Nekromantik

Deutsche Splatterfilme an der Schwelle zu den 90er Jahren: es gab Andreas Schnaas, Olaf Ittenbach, Andreas Bethmann und Konsorten. Ihre Werke waren ungelenke Studien der Rezeption ihrer hierzulande verfemten meist italienischen Vorbilder: ein Fragment von Handlung liefert den Anlass zum Splattern ohne Anspruch, will heißen: Erzähl- oder Schauspielbefähigung hatten hinter dem Effektfetisch auf ihre Einschulung zu warten.

mehr: kino-zeit.de
Erstveröffentlichung: Testcard #18

Kathartische Rückversicherung

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Storm Warning

Auch das australische Hinterland beherbergt den Redneck. Den grimmigen Antipoden zu Crocodile Dundee hat bereits Greg McLean mit Wolf Creek auf die Leinwand gebracht (welcher als Produzent auch an Storm Warning beteiligt ist). Hier nun hat er Gesellschaft bekommen, ist zu einer dreiköpfigen Familie, einem Vater und zwei Brüdern, gewachsen und nach wie vor auf den zivilisierten Städter nicht gut zu sprechen.

mehr: F.LM – Texte zum Film

Die Amerikanisierung des Dschungels

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Cannibals – Welcome to the Jungle

Die zeitgenössische Renaissance des Splatterfilms drückt sich nicht bloß in der schlichten Entität zahlreicher Neuinterpretationen der klassischen Gattungsvertreter aus, sondern geht auch einher mit einer sukzessiven Transformation der ihnen zugrundeliegenden Sujets und Motive, der man mit neuen Kategorisierungsversuchen, wie etwa dem sogenannten »Torture Porn«, beizukommen versucht. Cannibals – Welcome to the Jungle ist kein genuines Remake, dennoch drängt sich der Vergleich zu Ruggero Deodatos 1980 enstandenen Kannibalenfilm Cannibal Holocaust förmlich auf.

mehr: Schnitt

Spannungsfolter

1. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Hostel 2

Es gibt in der Filmgeschichte nicht viele Beispiele für Sequels, die ihre Vorgänger qualitativ zu übertrumpfen schafften. Eli Roth hat mit dem zwei Jahre später vorgelegten Nachfolger seiner Torture-Porn-Burleske ein solches Kunststück vollbracht. Vermutlich liegt es daran, dass das Drehbuch diesmal die Story wesentlich origineller zu dehnen versteht, indem man sich nicht einzig auf das nunmehr weibliche Kanonenfutter konzentriert, sondern die innere Struktur der Mordorganisation Elite Hunting samt ihrer Kundenschar miteinbezieht.

mehr: F.LM – Texte zum Film

Wo bin ich?

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