Einsamkeitsstudien

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jeff Lemires „Essex County“

Die erste Seite: der Blick auf ein Windrad, dann auf ein Futtersilo, schließlich auf den Hinterkopf eines Jungen. Die Halbtotale auf der folgenden Seite zeigt ihn in einem provisorischen Superheldenkostüm: Cape, Handschuhe und Batman-Maske. Aus einer Vogelperspektive sehen wir, dass er sich mitten auf dem riesigen Feld einer Farm befindet. Er schließt die Augen, sammelt allen Mut, läuft los und – erhebt sich in die Lüfte, fliegt direkt auf die Leser/innen zu. Sein Blick verrät, dass er es selbst nicht ganz glauben kann. Aber die Reise währt nur kurz: Die Rufe seines Onkels holen Lester in Sekundenschnelle buchstäblich auf den Boden der Tatsachen zurück.

mehr: satt.org

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Esoterisches Flaschendrehen

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Neil Gaimans und Dave McKeans Ökoparabel „Black Orchid“

Die Figur Black Orchid war und ist eine Fußnote in der Geschichte des DC-Universums. Auch Neil Gaiman und Dave McKean zählten 1988, als die gleichnamige, dreiteilige Miniserie um die Mensch/Pflanze-Hybridin startete, allenfalls zum talentierten Nachwuchs. Ihre Reputation sollten sie jedenfalls erst später mit der Neuinterpretation von „The Sandman“ bzw. „Arkham Asylum“ und „Cages“ erlangen. Folglich überließ man ihnen einen B-Charakter, der sich seit 1973 kontur- und bedeutungslos an den Nebenschauplätzen der großen Namen ums Überleben mühte.

mehr: Der Tagesspiegel

Postmoderne Traumdeuter

2. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die neue Buchreihe „yellow. Schriften zur Comicforschung“

In Deutschland von einer interdisziplinären oder gar institutionalisierten Comicforschung zu sprechen, wäre schlicht übertrieben. Sie ist höchstens eine Angelegenheit versprengter Intellektueller, die sich vornehmlich im kultur- und literaturwissenschaftlichen Umfeld bewegen.

mehr: Der Tagesspiegel

Wo bin ich?

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